Das Christo Redentor , die Christusstatue in Rio de Janeiro, ist ein Monument auf dem Berg Corcovado im Süden der Stadt und nach dem Zuckerhut das zweite Wahrzeichen Rios.
Die Errichtung der Christusstatue „Monumento Cristo Redentor“ war ursprünglich zur Feier der hundertjährigen Unabhängigkeit Brasiliens im Jahre 1922 geplant. Probleme bei der Finanzierung des Projektes führten aber zu einer erheblichen Verzögerung beim Bau, der dann unter Mithilfe des Vatikans und Frankreichs fast zehn Jahre später, am 12.Oktober 1931 eingeweiht werden konnte.
Aus Anlass des 75. Jahrestages der Errichtung wurde Christo Redentor im Jahr 2006 zum katholischen Wallfahrtsort geweiht.
Die Christusstatue ist aus Stahlbeton gefertigt und mit Speckstein umhüllt, um sie vor Witterungs- und Umwelteinflüssen zu schützen. Der Aufstellungsort auf dem Berg Corcovado gibt dieser eindrucksvollen Statue eine besondere Dimension. Der Blick auf die Bucht und die Stadt Rio de Janeiro mit dem Zuckerhut ist außerordentlich beeindruckend.
Im Laufe der Zeit wurde eine große Anzahl von Kopien dieser Christusstatue angefertigt. Eine davon, in der bolivianischen Stadt Cochabamba, ist sogar noch 8 m höher, als das Christo Redentor in Rio de Janeiro. Weitere Duplikate befinden sich in der Dominikanischen Republik, in Portugal und sogar in Ost-Timor.
Mittwoch, 21. Oktober 2009 06:13
Christo Redentor
Donnerstag, 15. Oktober 2009 13:42
Empire State Building
Bis zur Fertigstellung des World Trade Center 1974 war das Empire State Building mit 381 m das höchste Gebäude der Stadt. Der Turm selbst reicht bis in den 86. Stock empor (320 m). 1929 beschloss man, einen Zeppelin-Landemast aufzusetzten. Dieser wurde zwar nie verwendet, brachte aber eine zusätzliche Höhe von 61 Metern (102 Stockwerk).
Die Bauzeit betrug nur sagenhafte neun Monate (Architekturbüro: Sheve, Lamb & Harmon). Das Ende des Baues (1931) fiel aber gerade in die Zeit der Weltwirtschaftskrise und man konnte damals kaum Mieter für die 610.000 Quadratmeter Fläche finden. Ca. drei Viertel der Räume standen leer. So wurde der Bau bei den New Yorkern auch spöttisch das "Empty State Building" genannt.
Trotzdem ist das Empire State Building wahrscheinlich der berühmteste Wolkenkratzer New Yorks.
Die Spitze ist fast jede Nacht beleuchtet. Zu bestimmten Feiertagen wird das Wahrzeichen New Yorks in verschiedensten Farben beleuchtet.
Beispielsweise zu den amerikanischen Nationalfeiertagen in Blau, Rot und Weiß, zur Weihnachtszeit Rot und Grün. Am St. Patrick's Day in Grün und Gelb usw.
Die Eingangshalle des Empire State Buildings ist meist ziemlich überlaufen. In dem Gebäude arbeiten nicht nur Tausende von Menschen, sondern unzählige Besucher und Touristen wollen mit den speziellen Aufzügen zu den Aussichtsplattformen im 86. und im 102. Stockwerk fahren. Während der Ferienzeiten kann es durchaus zu Wartezeiten von 1 bis 2 Stunden kommen!
Mittwoch, 30. September 2009 06:04
Die Akropolis
Im antiken Griechenland bezeichnete man eine auf dem höchsten Felsen der Stadt gelegene Festung als Akropolis. Diese Wehranlagen dienten anfangs der Verteidigung und wurden später als heilige Kultstätten genutzt. Fast jede griechische Stadt besaß eine Akropolis, doch die wohl bekannteste erhebt sich hoch über Athen. Sie ist das Wahrzeichen der griechischen Hauptstadt und wird jährlich von gut zwei Millionen Touristen besucht. Die UNESCO nahm sie 1986 als Teil des Weltkulturerbes auf. Weithin sichtbar als Zeichen von Macht, Reichtum und Selbstbewusstsein seiner Baumeister wurde die Athener Akropolis aus attischem Marmor errichtet. Witterungseinflüsse im Laufe der Jahrhunderte brachten dem ursprünglich weißen Stein eine leichte gelbliche Verfärbung.
Die Akropolis wurde um 5000 v. Chr. besiedelt, doch lassen sich verschiedene noch ältere Spuren einer Besiedlung bis zur Jungsteinzeit zurückverfolgen. Aus vorchristlicher Zeit teilweise erhalten geblieben sind uns vier Bauten, der Parthenon, das Erechtheion, der Nike-Tempel, sowie ein prachtvolles Torgebäude, die Propyläen. 
Der Parthenon als Haupttempel ist der Stadtgöttin Pallas Athena geweiht. Er wurde aus Dankbarkeit gegenüber der Göttin für die Rettung der Athener nach dem letzten Perserkrieg erbaut und außen und innen mit prunkvollen marmornen Bildhauerarbeiten verziert. Auf dem berühmten Parthenonenfries ist der Panathenäischen Festzug dargestellt. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden Teile dieses Skulpturenschmuckes nach England gebracht und sind heute im Britischen Museum in London ausgestellt.
Griechenland erstrebt seit langem die Rückgabe dieser Kunstschätze. Da das alte Akropolis-Museum am Fuße des Burgberges zu klein geworden war und nicht mehr den modernen Anforderungen entsprach, beschloss Griechenlands Regierung seinen Abriss, um dort Grabungen vorzunehmen. An dieser Stelle vermuten die Archäologen die Werkstatt des Phidias. Mit der Errichtung des neuen Akropolis-Museums wird ein gigantisches Projekt verwirklicht, das der bedeutenden Sammlung griechischer Skulpturen gerecht wird. Es ist 300 Meter tiefer gelegen als das alte Museum. Die moderne Verglasung ermöglicht es dem Besucher, die Kunstschätze von vielen Seiten zu betrachten. Nach der griechischen Unabhängigkeitserklärung wurde der Tempelberg zur archäologischen Ausgrabungsstätte erklärt und mit dem Wiederaufbau begonnen. Dieser ist aber noch lange nicht abgeschlossen.
